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Nationalpark Fertő-Hanság

Der Neusiedler See, der westlichst gelegene flache Steppensee Eurasiens, seine weitere Umgebung, die mit ihm hydrologisch verbundenen Sümpfe des Waasen (Hanság) und das Rabnitz-Tal (Répce-mente) bilden die geschützten Gebiete des Nationalparks in der Kleinen Ungarischen Tiefebene (Kisalföld). Die fast gänzlich flache Landschaft wird vor allem vom Wasser geprägt: Hier dehnt sich der größte Schilfgürtel Mitteleuopas aus. Er umschließt zahlreiche Buchten mit offener Wasserfläche und wird als eine der wichtigsten Raststationen des kontinentalen Wasservogelzugs genutzt. Die salzhaltigen, teils vegetationsoffenen Ufergebiete machen den Neusiedler See auch zu einem bedeutenden Brutgebiet. See, Schilfgürtel und die angrenzende Kulturlandschaft gehören seit 2001 zum UNESCO-Welterbe.

   


Was an Feuchtgebieten verzahnt zwischen den Ackerbauflächen verblieben ist zählt zu den botanisch interessanten Gebieten des Nationalparks. Hier lebt auch eine der ungarischen Populationen der vom Aussterben bedrohten Wiesenotter.

Im Überschwemmungsgebiet der Répce liegen wertvolle Rasenflächen und alte Eichenbestände, wo im Frühling unter den Bäumen bei Csáfordjánosfa Millionen von Märzblumen blühen. Die von der Wasserstandsdynamik beeinflussten Lebensräume mit ihrem Artenreichtum verleihen dem Gebiet einen unvergleichlichen Reiz – zu jeder Jahreszeit.

Die meisten Besucher bevorzugen die unmittelbare Umgebung des Neusiedler Sees. Hier sind die Teilgebiete des Nationalparks auf beiden Seiten der Grenze leicht mit dem Fahrrad erreichbar. Ein besonderes kulturelles Erlebnis bieten die Konzerte im Steinbruch von Kroisbach (Fertőrákos), der zu einer geologischen Sehenswürdigkeit umgebaut wurde

 

 
 

Nationalpark Őrség

Auf einer Fläche von rund 44.000 ha wurde 2002 in der südwestlichsten Ecke Ungarn der Nationalpark Őrség (Wart) gegründet. Das Gebiet ist reich an Hügeln und Flusstälern, der Name stammt aus der Zeit der ungarischen Landnahme – hier wurde zur Verteidigung des westlichen Grenzlandes eine Volksgruppe angesiedelt.

Die Menschen haben das Gesicht dieser Landschaft mit ihren Laub- und Nadelwäldern, den Heuwiesen und Weideflächen immer in Harmonie mit der Natur geformt. Durch die Kleinparzellenwirtschaft und die an die Landschaft angepassten Bauten wurde hier die natürliche Vielfalt nachhaltig bewahrt.

   


Die Stille und frische Luft des Őrség hat für viele Menschen eine große Anziehungskraft, aber auch die Moorwiesen mit ihren Pflanzen, die hier seit der Eiszeit überlebt haben, die Quellen mit ihrem kristallklaren Wasser, die unverfälschten Bräuche und die typischen Produkte von sich selbst versorgenden Bauernhöfen motivieren für einen längeren Aufenthalt.

Neben der unvergleichlichen Harmonie der Landschaft ist das Gebiet auch reich an kulturellen Schätzen und Baudenkmälern: Kirchen aus der Zeit der Árpádenkönige, alte Bauernhäuser, aus Holz errichtete Glockenstühle und vor allem das Töpfergewerbe bezeugen das reiche Kulturerbe im Őrség. Ein Netz an Wanderwegen und Lehrpfaden, dazu weitere touristische Dienstleistungen machen es jedem Besucher leicht, das alles zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit der Pferdekutsche für sich zu entdecken und zu genießen.

 



 

Nationalpark Balaton-Oberland

Der Tätigkeitsbereich der Nationalparkverwaltung Balaton Oberland umfasst die beiden Komitate Veszprém und Zala sowie das Erholungsgebiet Plattensee im Komitat Somogy. Der Nationalpark selbst erstreckt sich auf rund 57.000 ha und bewahrt eine echte pannonische Landschaft: in einem Mosaik von Wäldern, Wiesen und Sümpfen gedeiht eine unvergleichbar vielfältige Flora und Fauna; und an den sonnigen Hängen mit Basaltböden entlang des Plattensees wächst ein aromatischer Wein von hervorragender Qualität.

   


Die „Zeugenberge“ und die Moorwiesen des Tapolca-Beckens gehören zu den einzigartigen Naturwerten des Nationalparks Balaton Oberland. In der Seegrotte Tapolca kann man eine stimmungsvolle Bootsfahrt unternehmen, in den Hügeln hinter Keszthely die reiche Flora und Insektenfauna bewundern – etwas besser versteckt sind die Höhlenlabyrinthe mit mehreren Kilometern Länge. Der See des weltbekannten Heilbades von Hévíz wird von Thermalquellen aus großer Tiefe gespeist.

Ein Begriff unter Hobby-Ornithologen Europas ist die Vogelwelt des Kis-Balaton – sie steht unter dem Schutz des internationalen Ramsar-Abkommens. Zur Schönheit der Landschaft und damit zur Stimmung des Besuchers tragen aber auch die Schätze der Volksarchitektur und die malerischen Burgruinen bei. Ein Netz von Radwegen, Informationsstellen und Naturlehrpfade machen es einfach, die vielen Eindrücke aufzunehmen und den Aufenthalt zu genießen.

 


 

Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel

Knotenpunkt der Artenvielfalt

Europas westlichster Steppensee mit seinem Schilfgürtel, salzhaltige Lacken und eine artenreiche Kulturlandschaft bilden den Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel.


Vielfältige Lebensräume und hohe Biodiversität machen den Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel zu einem der spannendsten Naturräume Europas. Zwischen Alpen und Ungarischer Tiefebene treffen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten an ihrer Verbreitungsgrenze aufeinander. Dem Besucher erschließt sich diese Vielfalt durch die Offenheit der Landschaft: Salzhaltigen Lacken und unterschiedliche Wiesentypen erlauben faszinierende Einblicke – vom Wegrand aus oder von Beobachtungshochständen. Im Frühjahr wie im Herbst bringt der europäisch-afrikanische Vogelzug tausende Besucher in den Seewinkel: Der Nationalpark gilt als einer der wichtigsten Trittsteine zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten. Wissenschaftliches Monitoring trägt zur Erhaltung sensibler Lebensräume bei: Beweidung, Heumahd, Schilfschnitt und Wasserbau sorgen dafür, dass der Nationalpark vielen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten Heimat bleibt. Im ganzjährig geöffneten Informationszentrum in Illmitz erfahren Besucher, wie sie individuell Natur erleben können und welche Programme einen Einblick in die einzelnen Habitate bieten.

 

Regionalmanagement Burgenland

Die Regionalmanagement Burgenland GmbH (RMB) ist Dienstleister und Ansprechpartner für die gesamte burgenländische Bevölkerung.

Weiters werden vom RMB auch Projekte betrieben, die die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen sowie die Ausbildung der Menschen fördern. Die RMB GmbH wurde im April 1995 gegründet.

Die Koordination der EU-Regionalförderung, der Aufbau regionaler Kooperationen, Beratung, Erstellung von Studien und Planungsunterlagen, Impuls- und Pilotprojekte sowie Monitoring und Evaluierung von EU-Projekten.

Die Regionalmanagement Burgenland koordiniert schon seit 10 Janhre die Naturparke in Burgenland. Die war Initiativenträger der ARGE Naturparke und steuert die Gruppe schon seit 7 Jahre.

Die Regionalmanagement Burgenland ist Lead Partner von grenzüberschreitenden Projekt "PaNaNet".

 


Projektaktivitäten von Regionalmanagement Burgenland:

  • Projektmanagement,
  • Aufbau und Entwicklung des Netzwerkes der Natur- und Nationalparke
  • Organisation der gemeinsamen Veranstaltungen und Präsentationen.
  • RMB koordiniert die bgld. Naturparke und deren Aktivitäten und Beteiligungen im Projekt
  • RMB ist inhaltlich für die bgld. Aktivitäten im Arbeitspaket Naturtouristische Infrastruktur zuständig