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Welterbe Naturpark Neusiedler See – Leithagebirge

Wo die Hügelketten auf den See treffen...

Der Naturpark zeichnet sich durch eine Vielfalt an Landschaftselementen auf engsten Raum aus: Weingärten, Trockenrasen, Schilfgürtel und natürlich der Neusiedler See.

 


Nirgendwo sonst in Mitteleuropa findet man innerhalb weniger Kilometer naturnahe Mischwälder auf Kalksandstein, Trockenrasen mit mediterran beeinflusster Vegetation, unbewirtschaftete Feuchtwiesen, reich strukturierte, riesige Schilfflächen, ein unberührtes Kleinflussdelta und einen Steppensee. Die Höhenschichtung von knapp 500m bis hinunter zum 115m hohen Seebecken erhöht zusätzlich die Attraktivität des Naturparks. Darüber hinaus findet man Hutweiden und Obstwiesen, welche besonders durch die prächtig blühenden Kirschbäume gekennzeichnet sind. Zu den floristischen Besonderheiten der Region zählen Kuhschelle, Adonisröschen und Zwerg-Schwertlilie. Faunistische Besonderheiten sind vor allem die Schilfbewohner wie Rohrweihe, Rohrdommel, Silber- und Purpur-Reiher sowie etliche Gänse- und Entenarten. Die Angebote des Naturparks reichen von Themenwegen und geführten Wanderungen über geführte Fahrradtouren bis zu kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. Der Panoramawanderweg führt an der Waldgrenze des Leithagebirges entlang durch die Natur- und Kulturlandschaft und bietet einen herrlichen Ausblick auf den Neusiedler See.

 

 

Naturpark Rosalia-Kogelberg

Die „süße“ Region zwischen Hecken und Streuobstwiesen

Der jüngste burgenländische Naturpark ist durch die Gebirgszüge des Ödenburger- und des Rosalien-Gebirges sowie durch das fruchtbare Wulkatal gekennzeichnet.

 


Die Landschaft zeigt ein sehr abwechslungsreiches Bild mit zahlreichen Obst- und Weinkulturen, Hecken, Erdbeerfeldern, Kastanienhainen und Feuchtwiesen. Charakteristisch sind die ausgedehnten Edelkastanienhaine und das Vorkommen des Speierlings. Das Vogelschutzgebiet „Mattersburger Hügelland“ beherbergt das größte Vorkommen der Zwergohreule in Österreich. Weitere interessante im Naturpark vorkommende Tierarten sind Blutspecht, Wiedehopf, Smaragd- und Mauereidechse sowie etliche Fledermausarten. Das Angebot an Lebensräumen reicht von Feuchtwiesen über schilfbestandene Wasserflächen bis hin zu Trockenrasen, die im Raum der Teichwiesen und des Kogelbergs auftreten. Die Region wird als „süße“ Region beworben: Erdbeeren, das Obst aus den Streuobstbeständen und Edelkastanie sind neben dem Wein Aushängeschilder für die Produkte aus dieser Landschaft. Der Naturpark ist aber auch reich an Kulturdenkmälern, allen voran die Burg Forchtenstein, die auf einem mächtigen Dolomitfelsen thront. Im Naturpark gibt es ein sehr gut ausgebautes Wegenetz für Wanderer und Sportler, entlang dessen viele Kapellen und Marterln zu finden sind.

 

 

Naturpark Landseer Berge

Grenzerlebnisse zwischen Keltenfürsten und Vulkaniern

Der länderübergreifende Naturpark liegt im Übergangsbereich der Alpenausläufer zur pannonischen Tiefebene und ist als Grenzregion reich an Ausgrabungen und Ruinen.

 


Im Zentrum des Naturparks breitet sich ein geschlossenes Waldgebiet aus, das von einem breiten Gürtel mit abwechslungsreicher Kulturlandschaft umgeben ist. Kulturelle Besonderheiten wie das Renaissance-Schloss Kobersdorf, das Keltendorf in Schwarzenbach oder die Burgruine Landsee kennzeichnen den Naturpark.  Ein besonderes Highlight stellen der Adventmarkt in Schloss Kobersdorf und das Keltenfest zur Sonnwende dar. Im Naturpark findet man auch einen beeindruckenden Orchideenreichtum mit seltenen Arten wie dem Kleinen Knabenkraut, dem roten und weißen Waldvöglein und der Bocks-Riemenzunge. Auch Schmetterlinge finden hier ausgezeichnete Lebensbedingungen, so kann man beispielsweise den Himmelblauen Bläuling beobachten, der zu den schönsten Schmetterlingen gezählt wird. Der Pauliberg ist der „jüngste“ Vulkan Österreichs mit einem natürlichen Vorkommen an Natur-Glas und Natur-Keramik. Durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft führen zahlreiche Wanderwege, sowie Rad- und Mountainbike-Strecken. Zusätzlich bietet der Park zahlreiche Naturerlebnisse und Führungen an, die sämtliche Facetten der Landseer Berge vorstellen.

 

 

Naturpark Geschriebenstein-Írottkő

Wo das Burgenland in den Himmel strebt...

Der erste grenzüberschreitende Naturpark zwischen Österreich und Ungarn umfasst das Gebiet um den 884m hohen Geschriebenstein, der höchsten Erhebung des Burgenlandes.

 

 

 Der Naturpark hat auf österreichischer Seite ein Ausmaß von ca. 8400 ha. Charakteristisch sind die großen, zusammenhängenden Waldgebiete mit ausgedehnten Eichen- und Hainbuchenwäldern. Auf der Südseite des Geschriebensteins findet man Trockenrasen, Weingärten und Obstkulturen. Die Verzahnung von Gebirge und Flachland bringt ein Nebeneinander von sehr gegensätzlichen Oberflächenformen und schafft eine auch naturkundlich besonders reizvolle Umgebung mit starken Kontrasten. Zu den pflanzlichen Raritäten der Region zählen Bunt-Schwertlilie und Diptam. Der Tierreichtum spiegelt sich u.a. am Vorkommen vieler seltener Heuschrecken-, Schmetterlings- und Spinnenarten wider, sowie durch eines der bedeutendsten Fledermausvorkommen des Burgenlandes. Mehr als 500 km markierte Wanderwege, verschiedene Lehrpfade und ein barrierefreier Baumwipfelweg laden die Gäste ein, Wissenswertes über die Natur zu erfahren. Daneben setzt sich das Naturparkmanagement für die Wiederbelebung des alten Handwerks sowie die behindertengerechte Adaptierung des Naturparks ein. Ein reichhaltiges Programm an Veranstaltungen und Führungen runden das Angebot ab.

     

 

Naturpark in der Weinidylle

Idyllische Kellergassen und edelste Tropfen

Der Naturpark in der Weinidylle ist gekennzeichnet durch eine mosaikartige, hügelige Landschaft im Übergang zur pannonischen Ebene im unteren Pinka- und Stremtal.

 

 

Der Naturpark steht ganz im Zeichen des Weinbaus und wird durch die klein strukturierten Weingärten geprägt. Neben Wald- und Wiesenflächen haben sich auch Auwälder mit floristischer und faunistischer Vielfalt gebildet, an die sich im Sommer blühende Feuchtwiesen anschließen. Daneben begeistern alte Eichenhaine, Schachblumenwiesen, Hutweiden, Pfeifengraswiesen sowie die artenreiche Vogelwelt in den Lacken von Moschendorf. Wiedehopf, Raubwürger und Weißstorch können hier beobachtet werden. In den Überschwemmungsgebieten findet man faunistische Besonderheiten wie Pracht-Nelke und Sumpf-Scharfgabe. Das romantische Kellerviertel Heiligenbrunn mit seinen 106 denkmalgeschützten Weinkellern, von denen viele noch das traditionelle Strohdach besitzen, ist eines der schönsten Ausflugsziele der Region. Im Weinmuseum Moschendorf kann Weinbereitung einst und jetzt erlebt werden. Neben liebevoll wiedererrichteten Weinkellern und Presshäusern findet man auch zahlreiche Vinotheken, wo die besten Weine aus der Weinidylle verkostet werden können. Ein Unikum ist der Uhudler, der auch im Rahmen des Naturparkangebotes eine besondere Rolle spielt.

 

 

Naturpark Raab-Örség-Goričko

Grenzenloses Natur- und Kulturerlebnis

Eingebettet zwischen der Lafnitz im Norden, dem Stadlberg im Süden und der prägenden Aulandschaft der Raab liegt der einzige trilaterale Naturpark Europas.

 


Er wird von den kulturellen Eigenheiten der drei Länder Österreich, Ungarn und Slowenien geprägt. Vielfalt ist die besondere Eigenschaft dieser Grenzregion – Vielfalt der Natur, der Landschaftsformen, der Sprachen und Kulturen, der bodenständigen Speisen und Getränke. Das Gebiet des Naturparks lag jahrhundertelang abseits aller großen Industriegebiete und bewahrte daher seine intakte Natur. Heute breiten sich Kulturlandschaften mit Weinbergen, Obstgärten, Wiesen und Äckern aus und bilden ein buntes Mosaik, das durch malerische Ortschaften vervollständigt wird. In unmittelbarer Nähe zur Grenze findet man ein kleines Niedermoorgebiet mit botanischen Schätzen wie Lungen-Enzian und Sibirien-Schwertlilie. Eine große Besonderheit stellt auch der im Neuhauser Hügelland vorkommende Europa- Hundszahn dar. Der Naturpark bietet auch Lebensraum für zahlreiche seltene Fledermaus-, Heuschrecken- und Schmetterlingsarten. An mehreren Themenwegen werden Besonderheiten der Region für die Gäste des Naturparks dargestellt. Des Weiteren bietet der Naturpark die renovierte Jostmühle, Erlebnisführungen wie Kanufahrten und das wunderschöne Schloss Tabor.

 

 


Programmangebot im PaNaNet - Gebiet:


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